DIE WAHRHEIT HINTER DER WETTERFICHTE
Zum Gedenken der Opfer, die am 31.03. 1922 in Hinterkaifeck grausam ermordet wurden. 

 

 

 

 In der Nacht auf den 01.04.1922 wurden auf dem Einödhof Hinterkaifeck, der im Landkreis Neuburg / Schrobenhausen stand, alle sechs Bewohner bestialisch ermordet! 

Grausam und bestialisch wurden Andreas Gruber, seine Ehefrau Cäzilia, seine verwitwete Tochter Victoria Gabriel, deren siebenjährige Tochter Cäzilia und der zweieinhalbjährige Sohn Josef und die kurz zuvor auf den Hof gekommene Magd Maria Baumgartner mit einer Reuthaue ermordet.
Es wird angenommen, daß sie in der stürmischen Nacht durch eine losgebundene Kuh in den Stall gelockt und nacheinander ermordet wurden!
 
Erst vier Tage nach der Tat werden die Leichen entdeckt. Die Münchener Mordkommission unter Leitung des gewissenhaften, aber durch die Untersuchung rechter Fememorde in Bayern überlasteten Oberinspektors Georg Reingruber ermittelt in einem Klima wahrer Hysterie. Hunderte von Bauern streifen, mit Sensen und Werkzeugen bewaffnet, durch die Wälder, um die Mörder zu suchen. Oberschlesische Vertriebene, Hausierer, Banden und überhaupt alle Fremden werden verdächtigt.
Über 60 Tatverdächtige werden verhaftet und vernommen, doch die Polizei und Kriminalinspektoren sind ratlos und können keine Täter feststellen! 
 
Der oder die Täter konnten bis heute nicht ermittelt werden.